Zeiterfassung und Stempeluhr
Kommen und Gehen, Zeiten am Auftrag, Auswertung
Zwei verschiedene Zeiten laufen in einer Werkstatt: die Anwesenheit — wer ist im Haus — und die Arbeitszeit am Auftrag — woran hat jemand gesessen. Die erste gehört der Lohnabrechnung, die zweite der Kalkulation. Beide werden hier erfasst, und sie werden bewusst nicht vermischt.
1 Eine Kachel je Person
Gekommen, heute, auf Aufträgen — und ein Knopf zum Ein- und Ausstempeln. Wer eine Leitungsrolle hat, sieht das ganze Team; alle anderen sehen genau eine Kachel: die eigene. Das entscheidet nicht die Ansicht, sondern das Recht.
2 Einstempeln, Pause, Ausstempeln
Der grüne Knopf wechselt zwischen Kommen und Gehen — zweimal dasselbe hintereinander lässt das Programm nicht zu, das wäre ein Fehlgriff und keine Arbeitszeit. „Pause" ist ein Gehen mit Grund; wer zurückkommt, kommt einfach wieder.
3 Die Wochenübersicht
Unter den Kacheln liegt die Woche. Sind bei einem Mitarbeiter Wochenstunden hinterlegt, ist der volle Balken genau diese Zeit, und daneben steht „9,0 h / 36,0 h". Sind keine hinterlegt, wird nichts erfunden: Dann misst der längste Balken die längste Woche im Team, und die Überschrift sagt das auch.
4 Die Wochenstunden hinterlegen
Einstellungen › Mitarbeiter & Rollen, im Profil eines Mitarbeiters: „Wochenstunden laut Vertrag". Freiwillig — leer lassen ist erlaubt und ändert nur, woran der Balken misst. Zahlen über 80 oder unter 1 weist das Programm zurück; das fängt den Tippfehler 380 statt 38 ab.
5 Die Stempeluhr an der Wand
Ein Tablet am Eingang, `stempeluhr.html`. Vier Ziffern, fertig — Kommen und Gehen wechseln sich ab. Niemand meldet sich dort mit Passwort an, und das Gerät kann auch nichts anderes: Es stempelt und sonst nichts. Rechts steht, wer gerade im Haus ist.
6 Die eigene PIN vergeben
Einstellungen › Stempel-PIN. Vier Ziffern, die jeder für sich setzt — nicht der Chef für alle. Eine gemeinsame PIN wäre bequem und würde die Stempeluhr wertlos machen: Sie zählte Stunden, aber nicht, wer sie gearbeitet hat.
Warum das so ist
Warum Anwesenheit und Auftragszeit getrennt sind
Weil ein Arbeitstag mehr enthält als Aufträge: Telefon, Annahme, Aufräumen, Warten auf ein Teil. Wer beides in einen Topf wirft, bekommt entweder Auftragszeiten, die zu hoch sind, oder Arbeitszeiten, die zu niedrig sind — und kalkuliert danach falsch. Die Kachel zeigt deshalb beides nebeneinander: „Heute" und „Auf Aufträgen".
Warum die eigenen Zeiten jeder sehen darf
Die eigenen Stunden gehen jeden etwas an — es sind seine. Die der Kollegen nicht. Deshalb hängt die Ansicht am Recht `staff.view` und nicht daran, welchen Knopf jemand findet: Ein Techniker, der die Zeiterfassung über die Adresszeile aufruft, sieht ebenfalls nur sich.
Warum die Stempeluhr nichts anderes kann
Ein Tablet an der Wand ist kein persönliches Gerät. Es hängt im Durchgang, jeder kommt heran, und niemand meldet sich ab. Deshalb ist der einzige Weg, auf dem es in die Datenbank schreibt, das Stempeln selbst — und die PIN ist der Ausweis, nicht ein Passwort für alles andere.
Was die Auswertung noch nicht kann
Die Stunden sind echt und werden mitgeschrieben. Eine Auswertung über Monate, Überstundenkonten oder ein Export für die Lohnbuchhaltung gibt es noch nicht. Was da ist, ist die Woche — und die stimmt.